575979_503672406335168_2018901688_n_d262f44351Spannende Infografiken, Nachrichten oder informative Websites? Weit gefehlt – nach wie vor der Renner im Internet sind Katzenfotos, -videos und –memes. Längst sind es aber nicht mehr nur Herrchen und Frauchen, die der ganzen Welt Videos ihrer Lieblinge zeigen möchten. Immer öfter sind es Tiere „selbst“, die eigene Social Media Profile haben und diese aktiv nutzen. 1 von 10 Haustieren weltweit treibt sich inzwischen auf Twitter, Facbook oder sogar ihren eigenen Netzwerken herum.

Wir haben einen kurzen Überblick zusammengestellt, inklusive unser liebsten „tierischen Social Media Nutzer“.

Tierische Netzwerke:

Ob catster, dogster, mylooneypets oder catmoji: Als Gegenpart zum „menschlichen“ Facebook, entstehen immer mehr Social Media Plattformen für Haustiere und ihre Besitzer.  Während einige davon eher Blogs ähneln und dem Austausch unter Tier-Besitzern dienen, erinnert catmoji mit seinen Bildfunktionen wie „verlinken“ und „gefällt mir“ tatsächlich stark an Facebook.

Twitter:

Wer glaubt, dass nur süße Katzen und Hunde „zwitschern“ liegt falsch. Selbst Kobras, Hamster, Fische und Schildkröten nutzen die Plattform.

Eine der wohl größten Follower-Zahlen hat der Kater Sockington. Über 1,3 Millionen Twitter-Nutzer lesen täglich, was im Kopf einer ganz gewöhnlichen Katze vor sich geht: Was gibt es heute zu Fressen und gibt es wirklich flugunfähige Vögel? Sogar eine eigene Homepage hat Sockington inzwischen.

Besonders aktiv sind auch viele Promi-Tiere, wie Choupette Lagerfeld: Die Katze des berühmten Mode Schaffers bringt es immerhin auf  mehr als 26.000 Follower.  Auf ihrem Account berichtet sie über Erlebnisse ihres Herrchens und ihren Luxus-Alltag.

Facebook:

Der ungeschlagene Star am Katzen-Social-Media-Himmel ist zurzeit mit Sicherheit „Grumpy Cat“. And she hates it. Die Katze, die aufgrund eines genetischen Defekts, ständig so aussieht als wäre sie furchtbar schlecht gelaunt, wurde zunächst durch ihre griesgrämigen Fotos berühmt und löste dann einen wahren Meme-Sturm aus. Hunderte von Usern dichteten zum übel gelaunten Gesichtsausdruck passende Sprüche wie: „You hate mondays? I hate everything.“  Auf die Popularität der Katze wurde schließlich sogar ein US-amerikanischer Katzenfutterhersteller aufmerksam und engagierte Grumpy Cat für eine Kampagne.

Am Beispiel von Grumpy Cat wird auch deutlich, dass einige Unternehmen das Potential des tierischen Social Media bereits erkannt haben. Besonders attraktiv sind diese Plattformen natürlich für Hersteller von Produkten für Tiere. Auf den Blogs, Fanpages und Twitter-Accounts der Tiere konzentriert sich deren Zielgruppe sehr stark. Im „tierischen Mikrokosmos“ dieser Seiten, auf denen sich Tierliebhaber austauschen, ist es zum einen möglich mehr über die Interessen und Wünsche der möglichen Kunden zu erfahren und zum anderen direkt in Kontakt mit ihnen zu treten.

Doch auch Unternehmen aus völlig anderen Branchen können in Kampagnen die Popularität bekannter Tiere nutzen. Diese werden oftmals zu richtigen Internet-Stars und können deshalb durchaus menschliche Stars als Testimonial ersetzen. Wer braucht beispielsweise noch Schauspieler die für ein Produkt werben, wenn das auch Boo – „the world’s cutest dog“ mit fast 7 Millionen Facebook Fans – übernehmen kann?

Dass tierisches Social Media zudem sogar die (Katzen-) Welt verbessern kann zeigt das Beispiel von Romeo the cat. Der Kater sammelt mit Hilfe seiner Social Media Aktivitäten Geld, das dann für wohltätige Zwecke gespendet wird – natürlich für tierische Artgenossen.

Die Frage nach dem „Warum?“ bezüglich der Popularität von Tieren auf Social Media lässt sich ganz einfach beantworten.  Social Media werden nicht allein als Informationsquelle genutzt, sondern dienen vor allem auch der Unterhaltung. Dabei bieten Videos von spielenden Hunden, fluffigen Hasen und lustigen Katzen einfach eine willkommene Ablenkung und entlocken noch fast jedem gestressten Büroarbeiter ein verzücktes „oooooohhh!“.

Quelle: socialmediatoday.com/1072981/one-ten-pets-have-social-media-profile

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