Quelle: hrvetting.com

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Social Media gehört mittlerweile fest zum Alltag. Egal ob Privatpersonen oder Unternehmen, sie alle tummeln sich auf facebook und Xing, auf Twitter oder pinterest. Und auch die Personalabteilungen dieser Welt haben Social Media für sich erkannt, um Bewerber zu prüfen und zu rekrutieren. Facebook und YouTube-Auftritte werden aktiv genutzt, um die junge Generation anzusprechen. In einer Social Media Recruiting Studie vom September 2012 gaben 71 Prozent der Befragten  an, die Unternehmenskanäle zur Nachwuchsbeschaffung genutzt zu haben – satte 13 Prozent mehr als im letzten Jahr!

Allerdings können Recruiting-Kampagnen über Social Media auch nach hinten losgehen. Immer wieder gibt es Beispiele, wie ein Webvideo von BMW oder auch von Edeka, die sicher nicht das Image vermitteln, welches die Unternehmen nach außen hin darstellen möchten. Es ist wichtig, mit Kreativität bei der Generation der Digital Natives zu punkten. Die Clips sollten humorvoll sein, dürfen dabei aber nicht plump oder unprofessionell wirken. Mit gutem Beispiel voran geht z.B. die Axel Springer AG, die mit ihrem Clip ebenfalls neue Talente suchen und durch den unerwarteten Ablauf neugierig machen.

Wie weit sind wir nun wirklich? Social Media bleibt bisher in der HR nur eine Ergänzung. Es wird nach wie vor auch auf den konservativen Wegen kommuniziert: per E-Mail und Telefon. Das liegt zum einen daran, dass nicht jeder sein berufliches Leben mit dem privaten mischen möchte – der Datenschutz ist immer noch ein großes Thema in Deutschland. Zum anderen greifen Social Media Maßnahmen vor allem bei den Berufseinsteigern. Professionals verlassen sich häufig immer noch auf die bekannten Bewerbungswege und engagieren sich höchstens bei XING oder LinkedIn.

Dennoch ist die Social Media Welt eine gute Möglichkeit, sich als attraktives Unternehmen nach außen darzustellen, das eigene Know-how zu präsentieren, bereits  im Vorfeld mit potentiellen Bewerbern in Interaktion zu treten und zeitgleich die Mitarbeiterbindung zu stärken. Die Kampagnen müssen nur richtig umgesetzt werden und sollten gemeinsam von HR-Professionals und Social Media-Experten entwickelt werden.

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